Ahnenforschung rund um die Blickles
Der Name “Blickle” hat seinen Ursprung auf der schwäbischen Alb.
Der Name setzt sich zusammen aus dem früher gebräuchlichen Vornamen
“Blickhard” bzw. “Bligger” und der typisch schwäbischen Verniedlichung “le”.
Durch badischen Einfluss wurde in Kirchenbüchern auch das
verniedlichende “lin” gebraucht, also Blicklin.
Weitere Schreibweisen sind : “Blücklin”, “Plicklin” oder “Plücklin”.
In einer Urkunde von 1411 werden erstmals (als Hausnachbarn) drei alte
Ebinger Familien genannt : Blickle, Hummel und Roming. Die frühesten
urkundlichen Erwähnungen der Blickle sind der Spitalkaplan und
Heiligenpfleger Wernher Blücklin (1415) und Peter Blickle (1416-1448).
Heinrich Blicklin war von 1448-1661 Martinspfleger und Schultheiß von
1462-1483 in Ebingen. Er dürfte der Sohn von Peter gewesen sein. Aus
einer Ehe mit Adelheid hatte er einen Sohn Konrad, der später in Tübingen
und Freiburg studierte.
Der Sohn Peter zog noch vor 1507 nach Bitz.
Von der Bitzer Linie spaltete sich die Tailfinger sowie die Winterlinger Linie
ab. Die Ebinger Linie ist um 1900 ausgestorben, die heutigen Blickle in Ebingen sind von Tailfingen zugewandert.
Sind Sie auch ein oder eine “Blickle” ?
Gerne versuche ich eine Verbindung zwischen Ihnen und ihren Vorfahren herzustellen. Zwingend notwendig ist es aber, die eigenen
Verwandten so weit wie möglich zurück zu verfolgen. Sehr wichtig neben den vollständigen Namen ist das Geburtsdatum und -Ort.
Setzen Sie sich mit mir in Verbindung!